Hinrunden-Rückblick des SV Boostedt

Wir ziehen Fazit aus den ersten 15 Saisonspielen.

Kaum zu glauben, aber wahr. Die Hinrunde der Kreisliga Mitte ist mit dem verlorenen Spiel zu Hause gegen den SV Wasbek für den SV Boostedt seit vergangenem Samstag schon beendet. Dabei hatte die Spielzeit doch gerade erst begonnen – waren die Zeitungen vor dem ersten Match der Saison gegen die „Unbesiegbaren“ vom TSV Wiemersdorf doch voll mit Berichten über die beeindruckende Serie des Aufsteigers. Es erscheint beinahe, als wäre das gestern gewesen. Tatsächlich gastiert der SV Boostedt am kommenden Samstag aber schon zum Rückspiel bei eben jenem TSV Wiemersdorf. Während der aktuellen Saison ist viel passiert in der Liga: beispielsweise kann der TSV Wiemersdorf dann doch noch verlieren und Blerim Bara vom FC Torpedo erweist sich als personifizierte Tormaschine. Wir fokussieren uns aber stets auf den SV Boostedt und blicken daher auf unsere Ligamannschaft zurück, graben ein paar Statistiken aus, vergleichen ein bisschen mit der letzten Saison und ziehen ein kleines Zwischenfazit.

Tabellenplatz und –entwicklung
Nach den ersten 15 ausgetragenen Partien (einige Teams liegen noch bei 13 oder 14 Spielen) rangiert der SV Boostedt auf Tabellenplatz neun der neuen Kreisliga Mitte. Mit fünf Siegen konnte nur ein Drittel der Saisonspiele gewonnen werden. Dem gegenüber stehen zwei Unentschieden und acht Niederlagen bei einem Torverhältnis von 32:40 und mageren  17 Punkten. Unterm Strich ist das eine dürftige Ausbeute für den SV Boostedt, der sich insbesondere zu Beginn der Spielzeit als Fahrstuhlmannschaft entpuppte und sich vor Saisonbeginn doch mehr erhofft hatte. Einer guten Partie folgte zumeist am folgenden Wochenende wieder eine heftige Ernüchterung, die den SV Boostedt in der Tabelle nicht an die obere Tabellenregion anknüpfen ließ. Die beste Platzierung belegte der SVB nach dem zweiten Spieltag mit Position fünf. Insbesondere die inkonstanten Leistungen und individuellen Fehler sind ausschlaggebend für das bescheidene Abschneiden in der Hinrunde.
Der Vergleich zur Hinrunde der letzten Saison fällt ebenfalls schlecht aus. Zwar sind durch die Ligareformen durch den SHFV vor der aktuellen Spielzeit neue und teilweise unbekannte Teams zur Liga hinzugestoßen, welche die neue Kreisliga Mitte doch etwas starker gemacht haben. Dennoch sind die Unterschiede nicht allzu gewaltig. Im letzten Jahr belegte der SVB nach der Hinrunde in der alten Kreisliga Neumünster den sechsten Tabellenplatz mit 21 Punkten, sechs Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen bei einem Torverhältnis von 20:20.
In der Heimtabelle der Kreisliga rangiert der SVB nach neun ausgetragenen Spielen im Waldstadion nur auf Rang zehn mit zehn Punkten. Lediglich drei Spiele konnten bisher zu Hause vor eigenem Publikum gewonnen werden, bei einem Remis. Fünf wurden verloren. In der Auswärtstabelle sieht es nicht wesentlich besser aus. Platz neun. Aus sechs Auswärtspartien nahm Boostedt nur sieben Zähler mit.

Die Offensive
… macht dennoch Mut. Mit 32 Treffern konnte der SVB glatte zwölf Tore mehr als im Vergleich zur Hinserie der letzten Saison erzielen. Das bedeutet aktuell die achtbeste Offensive. Es hätten aber gut und gern noch wesentlich mehr „Buden“  sein können. Die Chancenverwertung und das Herausspielen von Tormöglichkeiten bleibt weiterhin ein großes Manko. Positiv zu bemerken ist allerdings die Gefahr beim ruhenden Ball. In Standartsituationen zeigte sich Boostedt zuletzt deutlich verbessert.

Die Defensive
… bleibt nach wie vor das größte Sorgenkind des SV Boostedt. Dabei ist hervorzuheben, dass sich diese nicht nur auf Verteidiger und defensive Spieler beschränkt. Die Abwehrarbeit beginnt schon beim vordersten Stürmer. 40 Gegentreffer kassierte der SV Boostedt in 15 Hinrundenpartien – das ist viel zu viel und bricht dem SVB in dieser Spielzeit zu oft das Genick. Ligaweit hat der SV Boostedt damit die siebtschlechteste Defensive. Nur zweimal spielte der SVB zu null. Siebenmal kassierte Grün-Weiß-Rot schon vier oder mehr Gegentore in einem Spiel. Insbesondere die 3:4 Niederlage gegen Flintbek und das 4:4 Unentschieden gegen Türkspor Neumünster sind beste Beispiele dafür, dass die vielen gefangenen Gegentore letztlich wertvolle Punkte im bisherigen Saisonverlauf kosteten.

Fairness
Boostedt ist aktuell das viertfairste Team der Liga. 28 gelbe und zwei gelb-rote Karten sammelten die Spieler des SVB bislang. Das liest sich zum einen sehr schön. Zum anderen spricht es Bände. Boostedt agiert in vielen Situationen zu brav und bietet dem Gegner stets Möglichkeiten das eigene Spiel aufzuziehen. Manchmal wünscht man sich in Boostedt Spieler, wie unseren heutigen Co-Trainer Lars Kröger oder einen Björn Bielenberg, die in den entscheidenden Situationen mal ein Zeichen setzten oder ein taktisches Foul begangen. Stattdessen häufen sich die Karten wegen Meckerns oder Reklamierens.

Dauerläufer
Kommen wir zur Spielerstatistik. Insgesamt setzte Brüggen in dieser Saison schon 25 verschiedene Akteure ein. Darunter Torwart-Methusalem Andreas „Kohle“ Köhler (Bild), der diese Saison schon zwei mal zwischen den Pfosten des SVB aushelfen musste und sein Comeback in der Ligamannschaft gab. Als einziger Spieler im Kader des SVB stand Peter Lienhöft in jedem Spiel auf dem Feld und verpasste mit 1350 Spielminuten nicht eine einzige Sekunde der Hinrunde. Auf 14 Einsätze kommt Meiko Möller, der mit 1221 Minuten auf Platz zwei liegt. Den dritten Rang belegen mit 13 Einsätzen Chris Rasch und Marvin Wziontek (je 1170 Minuten) und Tobias Dose (1139 Minuten).

Kurzeinsätze
Lucas Behnke (Bild) stand in dieser Saison elfmal in der Startaufstellung. Achtmal wurde der Außenbahnspieler vor Ende der 90 Minuten vom Platz geholt. Der höchste Wert der Ligamannschaft. Christian Wehde durfte sechsmal früher duschen gehen. Für Tim Schumacher war der „Arbeitstag“ bereits fünfmal früher zu Ende.
Auf der anderen Seite ist Luca Grammes mit sechs Einwechslungen der Spieler, der am häufigsten ins kalte Wasser geschmissen wurde. Ihm folgt mit fünf Einwechslungen Kai Schwardt. Kurios: Bei all seinen fünf Einsätzen der Saison kam Schwardt von der Bank und sammelte bislang nur 42 Spielminuten. Wir hoffen, dass in der Zweiten Saisonhälfte noch wesentlich mehr hinzukommt. Viermal wurde Christian Wehde die Rolle des „Jokers“ zuteil.

Kartensammler
Wie bereits oben erwähnt, ist der SV Boostedt eines der fairsten Teams der Liga. Mannschaftsintern ist Tobias Dose (Bild) mit sieben gelben Karten der Spieler, der am häufigsten vom Schiedsrichter ermahnt wurde. Danach folgt Frederick Stein, der bisher fünfmal den „gelben Karton“ sah. Zudem heimste er einmal gelb-rot ein. Kurios hierbei: Stein erhielt den Platzverweis nicht auf Grund eines wiederholten Fouls o. Ä. Nachdem er sich beim 0:3 Auswärtssieg in Aukrug außerhalb des Spielfeldes die Schleifen machte und unangemeldet wieder das Grün betrat, verwies Ihn Schiedsrichter Zekeriya Tural des Feldes. Den zweiten Platzverweis der Saison erhielt Marten Kock im Spiel gegen Türkspor Neumünster nach wiederholtem Foulspiel.

Vorlagengeber
Obwohl Boostedts zentraler Mittelfeldspieler Peter Lienhöft (Bild) in dieser Spielzeit schon das ein oder andere Mal in der Innenverteidigung aushelfen musste, sammelte der 28-Jährige bislang die meisten Torvorlagen. Fünf Mal  bediente er einen anderen Mitspieler, der daraufhin ein Tor erzielte. Christian Wehde sah bisher viermal seinen Nebenmann. Der verletzte Marco Schramm liegt aktuell bei drei Assists.

Goalgetter
Bester Torjäger in den Reihen des SV Boostedt ist Meiko Möller (Bild), der in 14 Partien bisher elf Treffer erzielen konnte. Zum Vergleich: in der vergangenen Spielzeit war Marco Schramm mit insgesamt neun Toren in der kompletten Saison Boostedts bester Torschütze. Jener Marco Schramm teilt sich in dieser Saison zusammen mit Peter Lienhöft und Lucas Behnke den mannschaftsinternen zweiten Platz. Alle drei Akteure konnten bisher viermal „netzen“. Drei Tore erzielten Christian Wehde und Marten Kock.

Scorerpunkte
Auch in dieser Rubrik liegt Boostedts Toptorjäger Meiko Möller ganz vorn. Zu seinen elf Toren kommen zwei Torvorlagen dazu, was insgesamt 13 Scorerpunkte macht. Auf Platz zwei liegt Peter Lienhöft mit 9 Scorerpunkten (vier Tore, fünf Vorlagen). Aufs „Treppechen“ schaffen es Marco Schramm und Christian Wehde (je sieben Scorerpunkte).

Wer sich die gesamte Spielerstatistik ansehen will, klickt oben auf den Reiter „Statistik“.

Was ist sonst noch passiert beim SV Boostedt? Einmal mehr plagen den SVB etliche Verletzungssorgen. Am heftigsten hat es Stürmer Marco Schramm (Bild) erwischt, der mit seinem verletzten Knie noch Monate auszufallen droht. Ebenso Boostedts Schlussmann Phillip Hanisch, der sich in einem Testspiel als Feldspieler das komplette Sprunggelenk zerstörte. Auch Hannes Krämer kann seine hartnäckigen Leisten- und Kniebeschwerden nicht abschütteln. Zudem kommen die anhalten kleineren Verletzungen bei Tim Schumacher, Lucas Behnke, Maunel Vogler, Bjarne Hartz und Hannes Haase. Alle Spieler kommen permanent nicht richtig in den „Tritt“, sodass Boostedt eben diese Qualität in den Spielen aber auch in der Trainingsarbeit.

À propos Training. Die Trainingsbeteiligung, die in den vergangenen Jahren deutlich zu wünschen übrig ließ, hat sich deutlich gebessert. Dennoch – da geht noch mehr. Aktuell trainiert die Ligamannschaft häufig zusammen mit der eigenen Zweiten, da diese derzeit arg personell auf dem „Zahnfleisch kriecht“.

Fehlt nur noch ein Wort zu unseren A-Jugendspielern. Insgesamt fünf Youngster hat der SVB in seinen Reihen, für die die Ligamannschaft keine Freigabe für den Seniorenbereich erhält (wir berichteten). Daher bleibt Timo Schacht, Jannis Petersen, Maximilian Goriwoda, René Brüggen und Linus Zeller nichts anderes übrig, als mit der Liga zu trainieren, Spielpraxis aber in der A-Jugend zu sammeln. Erfreulich an der ganzen Sache: keiner der Spieler erwägt einen Wechsel in der kommenden Winterpause sondern bleiben dem SVB treu, um dann in der Spielzeit 2018/19 voll angreifen zu können.

Auch in Sachen Sponsoring und Ausrüstung gibt es tolle Nachrichten zu vermelden. Wer intensiver Beobachter der Liga ist, wird erkannt haben, dass der zurückgekehrte Nils Brunswieck (Bild) seinem Ruf als Top-Mannschaftsmanager einmal mehr gerecht wurde. Mit zwei neuen Trikotsätzen, neuen Trainings- und Spielbällen, neuen Taschen, Trainingsanzügen sowie Aufwärmshirts und –jacken und Hoodies für die Trainer, ist der SV Boostedt einmal mehr besser ausgestattet, als es so mach höherklassige Mannschaft von sich behaupten kann. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Nils und sein großes Engangement.

Fazit:
In der für die am vergangenen Dienstag einberufenen Mannschaftsbesprechung wurde eines deutlich: der Fußballvorstand steht nach wie vor zu und hinter dem Trainergespann. Völlig zu Recht auch. Rüdiger Brüggen hatte bei seinem Amtsantritt dann doch eine Herkulesaufgabe zu bewältigen. Jetzt nach einer Halbserie ein Urteil zu fällen, ist schwer. Die Ergebnisse sind noch nicht das Gelbe vom Ei. Die Handschrift des neuen Coaches ist aber erkennbar. Es liegt an der Mannschaft die neuen Impulse von der Trainerbank zu verinnerlichen und anzunehmen. Das Potential – insbesondere bei den jungen Spielern – ist vorhanden, sodass perspektivisch betrachtet beim SV Boostedt in Zukunft eine positive Entwicklung erkennbar sein wird. Trotzdem muss der SV Boostedt in der Rückserie noch eine Schippe drauflegen und sich deutlich steigern, um nicht zu tief in die unteren Tabellenregionen zu rutschen. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der SV Boosedt mit Recht im Mittelmaß der Kreisliga steht. Mit mehr Cleverness kann Grün-Weiß-Rot aber in der Rückserie sicherlich noch den ein oder anderen Tabellenplatz nach oben klettern.

Eure Liga.


3:5 gegen Wasbek

Boostedt beendet Hinrunde.

Exakt eine halbe Stunde hielt Boostedt mit dem Favoriten vom SV Wasbek mit. Dann aber brach der SVB einmal mehr ein, fiel in alte Muster zurück und ging letztlich als verdienter Verlierer vom Platz. Dabei fing alles so gut an. Peter Lienhöft (4.) und Meiko Möller (9.) sorgten mit ihren beiden Toren für eine ganz frühe Führung des SVB. Als aber Sascha Reichow die Partie nach rund einer halben Stunde mit dem Anschlusstreffer wieder spannend machte und und Olaf Muhs nur kurze Zeit später den Ausgleich besorgte, wurde Wasbek immer stärker. Spätestens mit dem unglücklichen Eigentor, ausgerechnet durch Ex-Wasbeker Marten Kock, zu 2:3 war zu befürchten, dass Boostedt nichts zählbares aus der Partie mitnehmen könnte. So war es dann auch. Erneut Muhs und Schnoor schraubten das Ergebnis in die Höhe, Boostedts Luca Grammes erzielte mit dem Schlusspfiff den 3:5 Endstand.

Es bleibt dabei. Boostedt holt keine Punkte gegen die Großen der Liga. Tabellenplatz neun und 17 Punkte nach der Hinserie sprechen eine deutliche Sprache. Kommendes Wochenende muss es Boostedt besser machen – bei der Auswärtspartie gegen den TSV Wiemersdorf.

Eure Liga.


Negativserie in Boostedt hält an.

Nach dem Unentschieden gegen Türkspor sowie den Niederlagen gegen Gadeland und Torpedo – Boostedt seit nunmehr drei Spielen sieglos.

Eine Sache dürfte in Boostedt spätestens seit dem vergangenen Dienstag feststehen: eine weitere Saison im Mittelmaß der Kreisliga. Nachdem der SV Boostedt zu Beginn der aktuellen Spielzeit trotz Höhen und Tiefen stets noch den Anschluss an das obere Drittel der Tabelle halten konnte, dürfte die Prognose für den Rest der Spielzeit doch deutlich nüchterner ausfallen.

Den jüngsten Misserfolgen geschuldet, ist Boostedt inzwischen auf Platz acht der Tabelle abgerutscht. Im Niemandsland der Kreisliga. Fünf Punkte sind es schon bis Rang sechs. Gar zehn Punkte trennen den SVB schon vom nächsten Gegner, dem SV Wasbek auf Platz vier. Sieben Punkte sind es aber eben auch nur bis Platz 14 – dem Abstiegs-Relegationsplatz. Boostedt braucht Zählbares.

Marten Kock im Zweikampf.

Das mit Müh und Not erkämpfte und am Ende auch verdiente 4:4-Unentschieden am 21.10. gegen Türkspor war der Anfang der aktuellen Talfahrt. Dass der SV Boostedt nach 0:3- und 2:4-Rückstand jeweils die Moral hatte nochmal ins Spiel zurückzukommen, muss der Ligamannschaft zugutegehalten werden. Allerdings verschlief das Team von Rüdiger Brüggen und Lars Kröger die erste Halbzeit wieder komplett, sodass einmal mehr die eigenen Fehler für zwei verlorene Punkte verantwortlich waren.

Am letzten Samstag, 28.10., sah das Spiel gegen den TSV Gadeland von Beginn an anders aus. Zwar war die Partie kein fußballerischer Leckerbissen – bei Regen, matschigem Platz und vielen hohen Bällen. Dennoch stimmte die kämpferische Einstellung. Dennoch, am Ende entschied ein Glückstor über den Ausgang des Spiels und der damit einhergehenden 1:0-Niederlage aus Boostedter Sicht. Auch hier muss man nicht verlieren. Nutzt Boostedt seine Chancen besser und trägt die eigenen Angriffe effektiver vor, geht man als verdienter Sieger vom Platz.

Peter Lienhöft rifft es passend: „Man spielt gut mit. Schafft es durch eine gute Leistung an einer Überraschung zu kratzen. Aber am Ende steht man doch mit leeren Händen da.“

Dass sodann am Dienstag, dem 500. Reformationstag, gegen den Tabellenführer vom FC Torpedo nicht mit einem Sieg zu rechnen war, lag auf der Hand. Und vielleicht gerade deswegen stimmte die Leistung beim Team. 1:0 führte Boostedt und glich zwischenzeitlich sogar zum 2:2 aus. Lange Zeit hoffte man auf eine kleine Sensation auf dem C-Platz in Boostedt. Am Ende war es dann so, wie es Boostedts Mittelfeldmann Peter Lienhöft passend formulierte: „Man spielt gut mit. Schafft es durch eine gute Leistung an einer Überraschung zu kratzen. Aber am Ende steht man doch mit leeren Händen da.“ Es entschied letztlich die individuelle Klasse einzelner Spieler der „Tauben“ über den 2:4-Sieg des FCT.

Übermorgen, am 04.11., trifft der SV Boostedt dann auf den nächsten Kracher. Der SV Wasbek reist ins Waldstadion. Da die drei Spitzenteams Torpedo, Einfeld und Bornhöved sich bereits in der Tabelle abgesetzt haben, sind die Wasbeker quasi „The Best of  the Rest“. Wer im endgültigen Boostedter Kader steht, stellt sich erst heute Abend nach dem Abschlusstraining heraus. In jedem Fall könnte der SV Boostedt mal wieder einen Big Point gebrauchen – am besten gleich drei davon. Boostedt und den TuS Hartenholm II auf Rang elf trennen nämlich nur magere zwei Pünktchen.

Eure Liga


Boostedt gewinnt verdient mit 0:3 in Aukrug.

Negativserie des SVB gestoppt.

Brustlöser für den SV Boostedt. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, holte der SV Boostedt am vergangenen Samstagnachmittag in Aukrug verdient drei wichtige Punkte und schiebt sich dadurch auf Platz neun der Tabelle. Boostedt war über die gesamte Spieldauer das aktivere und bessere Team, verzeichnete mehr Ballbesitz und ließ wenig Torchancen zu, wenngleich der TSV in Halbzeit eins durchaus zwei gute Möglichkeiten ausließ.

Lucas Behnke, Luca Grammes und Meiko Möller ebneten mit ihren drei Treffern den Weg zum Sieg. „Bei ihren Treffern hatten sie auch etwas Glück.“, sagte Aukrugs verletzter Spielertrainer Christian Scheinpflug der lokalen Presse. In die gleiche Kerbe wollte Boostedts Stürmer Meiko Möller nicht schlagen: „Das 0:2 war sicherlich glücklich, da der Ball nach der Flanke an Freund und Feind vorbei ins lange Eck segelte. Die beiden anderen Treffer, die durch Standartsituationen gefallen sind, waren schlichtweg schlecht verteidigt und von uns gut ausgespielt.“

Am kommenden Wochenende gastiert Türkspor Neumünster beim SV Boostedt im Waldstadion. Hier sollen nach Möglichkeit drei weitere Punkte her. Hierzu berichten wir zum Ende der Woche.
#nurdersvb


Freier Fall des SVB geht ungebremst weiter.

5:0-Schlappe gegen Bornhöved/Schmalensee. Am Wochenende wartet Torpedo. Schramm fällt länger aus.

Der Negativtrend hält weiter an. Am Tag der Deutschen Einheit gastierte unser SV Boostedt beim Tabellendritten, der SG Bornhöved/Schmalensee. Und schon nach 23 Minuten war die Messe gelesen. Zu diesem Zeitpunkt lag Boostedt bereits mit 3:0 zurück und machte keinerlei Andeutungen, dass man noch mal ins Spiel zurückkommen konnte. Immer wieder stellte die SG den SVB durch Angriffe über die Außenbahnen vor große Probleme. Eine Erkenntnis, die den SV Boostedt bereits seit Wochen nachgesagt wird. Am Ende – bedingt auch dadurch, dass der Gastgeber in Durchgang zwei gleich zwei Gänge zurückschaltete – lautete das Endergebnis 5:0 (4:0 Halbzeitstand). Ein, auch in der Höhe, verdienter Sieg der Gastgeber, der bei einer besseren Chancenauswertung auch noch höher hätte ausfallen können.

Mut macht dieses Ergebnis sogleich nicht, wenn man sich den nächsten Gegner des SV Boostedt ansieht. Am morgigen Samstag um 16:00 Uhr gibt der FC Torpedo ’76 seine Visitenkarte im Waldstadion des SVB ab und damit der aktuelle Tabellenführer der Kreisliga. In der aktuellen Verfassung erscheint ein überraschender Punktgewinn seitens des SVB mehr als unwahrscheinlich. Mit acht Siegen, zwei Unentschieden bei keiner Niederlage und einem Torverhältnis von 49:17 führen die „Taubenträger“ das Spitzentrio der Liga (Torpedo, Einfeld und Bornhöved – allesamt mit 26 Punkten) an. Boostedt ist dagegen inzwischen auf Tabellenplatz neun abgerutscht. Mit nur 13 Zählern auf dem Konto ist der Anschluss ans obere Tabellendrittel endgültig abgerissen. Nun muss der SVB die Augen nach unten richten, um nicht noch weiter in tiefere Tabellenregionen zu fallen. Mit Gadeland und Wiemersdorf sind die nächste zwei Teams in Lauerstellung und könnten Grün-Weiß-Rot überholen.

Marco Schramm (Foto: andre-sell.com)

Eine riesige Hürde für die ersatzgeschwächten Boostedter – sofern die Partie nicht dem Wetter zum Opfer fällt. Zwar kehrt eventuell der durch eine Grippe am Dienstag abwesende Meiko Möller wieder zur Mannschaft zurück, dafür ereilte den SVB am gestrigen Mittag sogleich die nächste Hiobsbotschaft. Offensivmann Marco Schramm wird dem SVB voraussichtlich gleich mehrere Wochen oder Monate fehlen. Dem 29-jährigen wurde eine Knochenabsplitterung im Kniegelenk diagnostiziert. Am 19.10. wird entschieden, wie weiter verfahren wird. Eine OP ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch unausweichlich. Die Liga wünscht an dieser Stelle eine gute und schnelle Genesung. Zudem fällt mit Christian Wehde der nächste Stürmer krankheitsbedingt aus. Auch hinter dem angeschlagenen Freddy Stein steht noch ein dickes Fragezeichen.

Ob die Partie morgen um 16:00 Uhr überhaupt angepfiffen wird, entscheidet sich morgen früh.
Eure Liga.


 

Boostedts Achterbahnfahrt hält an.

Unnötige Niederlage gegen Flintbek.

Es bleibt dabei. Der SV Boostedt schafft es nicht Konstanz in seine Spiele zu bringen. Einem guten Ergebnis an einem Wochenende folgt sogleich zumeist eine Niederlage am Nächsten. Diesmal konnte der SVB nicht am 4:1-Erfolg über den den TuS Hartenholm II anknüpfen und verlor daheim in letzter Sekunde mit 3:4 gegen den TSV Flintbek.

Dabei war es Boostedt selbst, welches den Gegner mit einmal mehr haarstreubenden Fehlern zum Toreschießen einlud. Nach einer indiskutablen ersten Halbzeit und einem Pausenstand von 0:2 aus Sicht des SVB, konnte sich die Brüggen & Kröger-Equipe in Durchgang zwei jedoch massiv steigern und glich das Spiel zunächst durch die Treffer von Marco Schramm und Peter Lienhöft binnen kürzester Zeit zum 2:2-Zwischenstand aus.

Selbst das 2:3 für den Gast holte Boostedt innerhalb einer Minute durch den Treffer von Marten Kock wieder auf, sodass nach dem 3:3-Ausgleich die Schlussphase über den Ausgang des Spiels entscheiden sollte. Die beste Gelegenheit die Partie zugunsten des SV Boostedt zu drehen, hatte Lienhöft, der nach einem Foul an Kock per Elfmeter den Führungstreffer auf dem Schlappen hatte. Sein Versuch ging jedoch über das Gehäuse der Flintbeker. Und so entschied der Gast die Partie quasi mit dem Schlusspfiff, als jeder bereits mit einer Punkteteilung gerechnet und die Boostedter Hintermannschaft im Kollektiv wieder mal geschlafen hatte.

Eine höchst ärgerliche und völlig unnötige Niederlage. Insbesondere in der Defensive leistete sich der SVB ein ums andere mal einige Patzer im Stellungsspiel, die die Gegentore begünstigten. Selbst bei drei eigenen erzielten Treffern war es dem SVB nicht möglich, gegen eine keinesfalls übermächtige Mannschaft aus Flintbek zu gewinnen. Fakt: Gegen die drei Teams, gegen die Boostedt in dieser Spielzeit bereits gespielt hat und die in der Tabelle der Kreisliga vor dem SVB stehen, kassierte Grün-Weiß-Rot satte 14 (!) der insgesamt 21 Gegentreffer (6 gegen Einfeld und je 4 gegen Brokstedt und Flintbek). Die kommenden Gegner machen das Unterfangen „Tore verhindern“ nicht einfacher. Mit der SG Bornhöved/Schmalensee und dem FC Torpedo ’76 hat Boostedt sogleich den Tabellendritten und -ersten als nächstes vor der Brust.

Wir sind sehr gespannt, was der SVB am Tag der deutschen Einheit beim Gastspiel gegen Bornhöved/Schmalensee zu leistem im Stande ist. Am Wochenende bleibt Boostedt somit spielfrei und greift am Dienstag erst wieder ins Geschehen ein. Wunden lecken in Boostedt …

#nurdersvb